HARALD NECKELMANN Buchautor
HARALD NECKELMANN  Buchautor 

Um 1900 war die Leipziger Straße zur Haupteinkaufsstraße der neuen Reichshauptstadt avanciert, man kam zum „Shopping“ hierher. Der gewaltige Bauboom der Gründerzeit verwandelte die vornehme Wohngegend in das Geschäftszentrum Berlins. Die Warenhäuser Wertheim und Tietz sowie zahlreiche Kaufhäuser präsentierten ihr reichhaltiges Warensortiment. Am Abend strömten die Menschen zu den Bilse-Konzerten ins Concerthaus oder den Varietés in den Reichshallen. Beliebte Treffpunkte waren die Konditorei-Cafés, die Restaurants Aschinger und Kempinski. Anhand von 220 bisher meist unveröffentlichten Fotos rekonstruiert der Journalist Harald Neckelmann das Bild der Leipziger Straße im Zeitraum von 1870 bis 1970. Die Aufnahmen zeigen die überbordende Architektur und das rege Geschäftsleben jener Tage und entführen den Leser auf eine Reise in die Vergangenheit der im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstörten Einkaufsstraße und Hauptverkehrsachse. Die zu DDR-Zeiten neu entstandenen Wohnbauten sind bis heute alle bewohnt - die Menschen fühlen sich wohl hier. Gleich nebenan residieren das Museum für Kommunikation und der Bundesrat in prächtigen Altbauten. Neckelmanns Bilderreise bietet Raum zum Erinnern, Neu- und Wiederentdecken.

 

Harald Neckelmann

Die Leipziger Straße in Berlin. Wertheim, Concerthaus, Manufakturen

Sutton Verlag, Erfurt, März 2009 

128 Seiten, 226 Bilder (Schwarz-Weiß), Broschur, ISBN: 978-3-86680-446-3, Preis: 17,90 €

 

 

Rezension:

 

"Dieser Band (...) ist besonders verdienstvoll, zeigt er doch ein Stück Berlin, das

durch den II. Weltkrieg und den ahistorischen Wiederaufbau nahezu völlig

verschwunden ist.(Jörg Raach, Berliner Kulturbrief)

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